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Kunstrasenplatz in Bestwig: Gemeinde bewirbt sich um Fördergelder

Published: 23. Dezember 2020

Kunstrasenplatz in Bestwig: Gemeinde bewirbt sich um Fördergelder

Aus roter Asche soll grüner Kunstrasen werden: Die Gemeinde Bestwig will den bisherigen Tennenbelag des Bestwiger Valmesportplatzes in einen Kunstrasen umwandeln. Einstimmig haben die Mitglieder des Gemeinderates beschlossen, für den Fall einer möglichen Förderung aus dem „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ des Bundes sowie des Landes NRW den zehnprozentigen Eigenanteil von bis zu 65.000 Euro zu übernehmen.

Hintergrund: Der in die Jahre gekommene Tennenbelag des gemeindeeigenen Valmesportplatzes ist sanierungsbedürftig. Die Gemeindeverwaltung hatte in Abstimmung mit dem TuS Velmede-Bestwig, der Hauptnutzer der Sportanlage ist, beschlossen, sich für den Austausch der “roten Asche” in ein Kunstrasensystem um Fördermittel zu bewerben. Im Jahr 2020 hätte es für das Projekt sogar eine 100-Prozent-Förderung gegeben. Allerdings: Da das entsprechende Förderprogramm stark nachgefragt ist, kam das Projekt in der Gemeinde Bestwig nicht “zum Zug”.

Nun soll es im “zweiten Anlauf” klappen. “Es wäre grob fahrlässig, wenn wir diese Chance nicht nutzen würden”, so CDU-Fraktionschef Alexander Brockhoff. “Ein Kunstrasenplatz wäre zukunftsfähig”, ergänzte sein Fraktionskollege Markus Sommer. Gleichzeitig müsse aber auch das gemeindliche Sportstättenkonzept fortgeschrieben werden.

Das forderte auch der SPD-Fraktionsvorsitzende Paul Theo Sommer: “Es muss etwas geschehen, wenn wir die Sportstätten dauerhaft erhalten wollen.” Das Förderprogramm sei nun “ein bisschen wie Lotterie” - “aber vielleicht hat Bestwig ja das Glück”. Zustimmung gab es auch von Bündnis 90 / Die Grünen: “Eine 90%-Förderung ist anzustreben”, so Fraktionschef Matthias Scheidt - ebenso wichtig sei aber ein konzeptionelles Vorgehen bei der Weiterentwicklung der Sportstätten.

Für das Jahr 2021 werden - vorbehaltlich der Beschlussfassungen über den Bundes-und den Landeshaushalt - im Rahmen des Investitionspakts Sportstätten rund 31 Millionen Euro in NRW zur Verfügung stehen.

Bild: Wappen und Adresse der Gemeinde Bestwig
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