In diesen Tagen erreichen in der Gemeinde Bestwig die Grundbesitzabgabenbescheide ihre Empfängerinnen und Empfänger. Schon im Vorfeld möchte die Gemeindeverwaltung wichtige Hinweise zu Fragen geben, die rund um die Bescheide häufig gestellt werden.

Als unkompliziertes Verfahren zur Zahlung der Abgaben empfiehlt die Gemeinde Bestwig das SEPA-Lastschriftmandat. Wichtig dabei: Ein SEPA-Lastschriftmandat gilt immer nur für ein Kassenzeichen. Wenn z.B. ein Grundstück den Eigentümer wechselt oder ein Eigentümer ein weiteres Grundstück erwirbt, ändert sich auch das Kassenzeichen. Für ein neues oder geändertes Kassenzeichen ist ein früher erteiltes SEPA-Lastschriftmandat allerdings nicht gültig. In diesem Fall muss ein neues Mandat angelegt werden.

Ob für eine fällige Abgabe ein Lastschriftmandat bereits erteilt wurde, können die Empfängerinnen und Empfänger problemlos selbst feststellen: Im Bescheid befindet sich ein entsprechender Hinweis – direkt über der Tabelle „Fälligkeitstermine zum Veranlagungsjahr“. Wichtig: Zum Abbuchungstermin muss das jeweilige Konto ausreichend gedeckt sein. Wenn Lastschriften nicht eingelöst werden können, führt das automatisch zu einer Löschung des SEPA-Lastschriftmandates – dann werden auch in der Zukunft fällige Beträge nicht mehr automatisch abgebucht. Außerdem werden in einem solchen Fall Rücklastschriftgebühren erhoben.

Wer der Gemeindeverwaltung Bestwig ein SEPA-Lastschriftmandat erteilen möchte, findet den entsprechenden Vordruck auf der Homepage der Gemeinde Bestwig unter www.bestwig.de – und zwar im Bereich „Rathaus & Politik“ unter der Rubrik „Verwaltung“ und „Steuern und Abgaben“.

Neben dem SEPA-Lastschriftmandat besteht natürlich auch die Möglichkeit, Grundbesitzabgaben zu überweisen. Wichtig: In diesem Fall muss als Verwendungszweck das Kassenzeichen aus dem Bescheid angegeben werden, um die Zahlung zuordnen zu können.