Barrierefreiheit
Automatisierte Tests
Automatisierte Werkzeuge liefern wertvolle Hinweise – vollständige Barrierefreiheit lässt sich damit allein jedoch nicht nachweisen.
Schneller Einstieg mit Prüfwerkzeugen
Automatisierte Accessibility-Tools können häufige technische Probleme erkennen. Dazu gehören beispielsweise fehlende Alternativtexte, Kontrastprobleme oder bestimmte Fehler in der semantischen Struktur. Sie eignen sich besonders gut als wiederholbare erste Prüfung während der Entwicklung.
Geeignete Werkzeuge
- WAVE: visualisiert viele Barrieren direkt auf der geprüften Seite.
- axe DevTools: unterstützt Entwickler bei automatisierten Prüfungen im Browser.
- Browser-Accessibility-Tools: helfen beim Prüfen des Accessibility Trees und semantischer Rollen.
- NVDA oder VoiceOver: ermöglichen eine realistischere Prüfung aus Screenreader-Perspektive.
Was automatisierte Tests nicht beurteilen können
Ein Tool kann nur begrenzt bewerten, ob ein Alternativtext wirklich sinnvoll formuliert ist, ob eine Bedienfolge verständlich ist oder ob eine Interaktion mit assistiven Technologien praktisch gut funktioniert. Deshalb müssen automatisierte Prüfungen durch manuelle Tests ergänzt werden.
Die beste Prüfung kombiniert mehrere Perspektiven.
Automatisierte Analyse, vollständige Tastaturbedienung, Screenreader-Tests und eine inhaltliche Sichtprüfung gehören zusammen.
Barrierefreiheit ist ein Prozess
Neue Inhalte, Plugins oder Komponenten können später neue Barrieren erzeugen. Regelmäßige Prüfungen sind deshalb sinnvoller als ein einmaliger Test kurz vor dem Launch.
